Jagen mit dem Hund

Für die jährlichen Brauchbarkeitsprüfungen bereitet Hundeobmann Sepp Schmid (2.v.r.) Hunde und Jäger in wochenlangen Kursen am Hohenbogen vor. Foto: Petra Schmid

Seit den Anfängen der Jagd ist der Einsatz von Hunden ein probates Mittel, um Wild zu treiben, zu stellen, abzufangen, oder nachzusuchen, wenn es nach dem Schuss nicht am Anschuss bleibt. Der gut ausgebildete und geprüfte Jagdhund ist der wichtigste Helfer des Jägers im Revier. Deshalb gehört der Hundeausbildung in der Kreisgruppe Bad Kötzting seit Beginn des Vereins vor 136 Jahren besonders große Aufmerksamkeit.

Seit 2002 ist der Eschlkamer Jäger Sepp Schmid Ausbilder für Jagdhunde bei Dressurkursen und der Vorbereitung auf die Brauchbarkeitsprüfung. Der erfahrene Hundeführer und Drahthaar-Züchter (Zwingername "vom Grafenwald") opfert gemeinsam mit seiner Frau Petra, die mittlerweile selbst aktive Jägerin ist, seit 16 Jahren ungezählte Stunden, um Hundeführer und ihre Vierbeiner auf die Prüfungsanforderungen vorzubereiten.

Sepp Schmid setzt in dieser Tätigkeit eine große Tradition in der Kreisgruppe Bad Kötzting fort. Viele Jahre galt die erfahrene Hundezüchterin und Verbandsrichterin Marianne Schmid aus Bad Kötzting als große Kapazität im Hundewesen, die vielen Hundeführern aus ihrem reichen Erfahrungsschatz Hilfen geben konnte. Hubert Klingseisen aus Haibühl wirkte nach ihr einige Jahre als Hundeobmann, ehe mit Andrea Püls, der Gattin des damaligen Revierförsters aus Neukirchen b. Hl. Blut, erneut eine Frau mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen die Hundeausbildung übernahm.

Nach ihrem Wegzug nach Niederbayern nahm sich Sepp Schmid dieser weit reichenden Aufgabe an. Alljährlich organisiert er im Frühjahr die Vorbereitungskurse auf die Dressurprüfung, an der teilweise auch Begleithunde mit Abstammungsnachweis teilnehmen. Für die herbstliche Brauchbarkeitsprüfung sind dagegen nur Jagdhunde zugelassen, die neben einer Ahnentafel auch eine entsprechende Ausbildung nachweisen müssen.

Die Hundeprüfungen sind mit einem enormen Organisationsaufwand verbunden. So müssen zum Beispiel für jeden "Prüfling" individuelle Haar- und Federwildschleppen gelegt werden, ebenso eine Wundfährte, an deren Ende die Hunde ein ausgelegtes Reh finden müssen.

Neben diesen Prüfungen und der Teilnahme an weiter führenden Prüfungen für seine eigenen Hunde organisiert Sepp Schmid für den Verband Deutsch-Drahthaar Nordbayern auch alljährlich Bringtreue-Prüfungen, bei denen ein ausgelegter Fuchs vom frei suchenden Hund gefunden und apportiert werden muss.

Ansprechpartner

Hundeobmann
Josef Schmid

Lindenstr. 12
93458 Eschlkam

09948 / 639

Der Hundeobmann lobt seine Hündin für den guten Apport. Foto: Dachs
Der Hundeobmann lobt seine Hündin für den guten Apport. Foto: Dachs
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