Infoveranstaltung Jagdkurs: Vorbereitung auf das „grüne Abitur“

27. Sep 2019

Infoabend für den Jungjägerkurs / Intensive Betreuung durch kleine Gruppe / Neue Ausbilder

 Am Freitag, 27.09.2019, 19.00 Uhr fand der Infoabend für den neuen Jagdkurs 2019/2020 im Schulungsraum der BJV-KG Bad Kötzting (Haus der Begegnung, Zeltendorfer Weg 40, D-93444 Bad Kötzting, Oranges Gebäude) statt.

Seit Jahren bildet die Kreisgruppe Bad Kötzting im Landesjagdverband Bayern erfolgreich angehende Jäger für das „grüne Abitur“ aus. Zur Informationsveranstaltung für den Kurs, der auf die Jägerprüfung 2020 vorbereiten wird, fanden sich am Freitag die Interessenten ein. Dadurch, dass es nicht zu viele Teilnehmer sind, bietet dies nach Ansicht von Ausbildungsleiter Heinrich Schweiger gute Chancen, sich allen Bewerbern intensiv zu widmen und damit die Chancen auf ein Bestehen der Prüfung für alle zu heben.

Im Schulungsraum der Jäger, im „Haus der Begegnung“ auf dem ehemaligen Kasernengelände, wo auch zahlreiche Präparate Informationen für die angehenden Jägerinnen und Jäger bergen, stellte Heinrich Schweiger den Probanden zunächst die Ausbilder für die einzelnen Fächer vor.

Neue Ausbilder

Als neuen Ausbilder im Fachbereich Waffen, Munition und Optik begrüßte er Harald Boxhorn, der die Nachfolge des über Jahrzehnte bewährten Waffenausbilders Michael Gogeißl antritt. Den Fallenlehrgang wird erneut der 2. Vorsitzende Josef Häring halten. Die Schulung für Federwild übernimmt Ausbildungsleiter Heinrich Schweiger selbst, während Wolfgang Baumgartner den Fachbereich Haarwild abdeckt und die Probanden außerdem mit den über 30 Jagdhunderassen konfrontiert, die Jäger nach den Kriterien Vorsteh-, Stöber-, Schweiß- und Apportierhunde einteilen müssen.

Die vielfältigen rechtlichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Jagd erläutert Vorsitzender Bruno Ebner, während Hans Laumer den Bereich Wildhege abdeckt, zu dem auch der Bau von Ansitzeinrichtungen, Reviergestaltung und jagdliches Brauchtum gehören. Stefan Graf übernimmt schließlich die Fächergruppen Land- und Waldbau sowie Arten- und Naturschutz, die im täglichen Jagdbetrieb eine wichtige Rolle spielen.

Die Jägerprüfung, zu der sich die Bewerber bis 14. April 2020 bei der Jagd- und Falknerprüfungsbehörde in Landshut anmelden müssen, beginnt am

  • 12. Mai 2020 mit dem schriftlichen Teil, bei dem von 100 Fragen mindestens 75 Prozent richtig zu beantworten sind.
  • Der zweite Prüfungsteil ist eine mündliche Prüfung in KW22/23, bei der alle Bewerber in jedem Fach rund zwölf Minuten abgefragt werden.
  • Sichere Waffenhandhabung und Schießprüfung sind schließlich der letzte Prüfungsteil in KW 25/26, wobei der Nachweis über „Jagd“ auf 250 Tontauben zu führen ist. Außerdem müssen jeweils zwei Schüsse sitzend aufgelegt und stehend angestrichen auf Rehbock- und Fuchsscheiben abgegeben werden, wobei mindestens die 8 auf der 10er-Ringscheibe zu treffen ist. Jeweils fünf Schuss mit Pistole und Revolver gehören ebenfalls zur Prüfung, bei der auch der flüchtige Überläufer (Wildschweinscheibe) zu treffen ist.

Es ist der Besuch von mindestens 60 theoretischen und 60 praktischen Übungsstunden im Jagdkurs nachzuweisen, unsere Kreisgruppe unterstützt die Jungjäger mit erheblich mehr Stunden. 

Jungjägerkurs

850 Euro kostet die Teilnahme am Jungjägerkurs, informierte der Ausbildungsleiter. Zusammen mit Prüfungsgebühren und einigen anderen Anforderungen würden sich die Kosten auf rund 1370 Euro belaufen.

Es können noch zusätzliche Anmeldungen an Ausbildungsleiter Heinrich Schweiger gerichtet werden,

Email: Schweiger.Heinrich@t-online.de, Tel. (0 99 44)29 85 oder Tel. (0 16 0)66 91 297 gerichtet.   (kad)

2019 Ausbilder Jagdkurs

Ausbildungsleiter Heinrich Schweiger (2.v.l.) begrüßte den neuen Waffenausbilder Harald Boxhorn (3.v.l.) mit dem Vorsitzenden Bruno Ebner (l.), Hans Laumer, Stephan Graf und Wolfgang Baumgartner (v.l.n.r.). Foto: Alois Dachs

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